Die Vorarlberger Landesregierung lädt zum Vortrag
Ein Blick auf die Geschichte, Verfolgung und Kriminalisierung
gleichgeschlechtlicher Liebe in Vorarlberg.
Händchen halten in der Öffentlichkeit, ein Kuss bei der Begrüßung der Partnerin, den Partner bei der Firmenfeier vorstellen, offensichtlich vertraut und verliebt auf der Parkbank sitzen. Liebe
und Beziehungen nehmen in der Gesellschaft uns bekannte Formen an. Und dennoch scheint es Unterschiede zu geben - abhängig davon, wer wen liebt.
Mit Historikerin MMag.a Dr.in Ina Friedmann werfen wir einen Blick in die Vergangenheit der letzten 100 Jahre und analysieren die Gegenwart. Mit welchen Reaktionen und historisch gewachsenen
Bildern sehen sich gleichgeschlechtlich liebende Menschen konfrontiert?
Wie sicher sind Frauen, die Frauen lieben in Österreich?
Welcher Gewalt sind Männer, die Männer lieben ausgesetzt?
- Begrüßung LRin Dr.in Barbara Schöbi-Fink
- Historische Einordnung von MMag.a Dr.in Ina Friedmann
- Gegenwartsanalyse durch den Verein CSD Vorarlberg
- Schlaglichtrunde mit den Bereichssprecher:innen der
Landtagsparteien (angefragt)
- Fragen aus dem Publikum
Falls Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis spätestens 17.06.2026 unter folgendem Link an:
www.vorarlberg.at/csd
MMag.a Dr.in Ina Friedmann ist Senior Scientist
an der Universität Innsbruck, Institut für
Zeitgeschichte. Ihre Schwerpunkte sind die
regionale Verfolgung von homosexuellen Menschen
im Nationalsozialismus sowie die Medizin in dieser
Zeitepoche. Sie forscht zu Fürsorgegeschichte,
Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte sowie
allgemein zu „Devianz“ im 20. Jahrhundert.
